HÖLLB
ACHER

Werbetexter Konzepter Freilassing Salzburg

Werbetexter
Kern­kom­pe­tenz

Ich bin Brü­cken­bauer zwi­schen dem, was Ihr Unter­neh­men kann und dem, was Ihre Ziel­gruppe braucht. Als Wer­be­tex­ter arbeite ich vor­wie­gend daran, dass Ihre Ziel­gruppe es nicht nur braucht, son­dern auch unbe­dingt haben will.

Werbetexter und Konzepter
für praktisch ois

Ob Web­seite, Image­bro­schüre, Pro­dukt­flyer, Kun­den­zei­tung oder sons­tige Wer­be­mit­tel, für die es Worte braucht: Ich bin Wer­be­tex­ter und Kon­zep­ter für prak­tisch Ois. Das war die erste gute Nach­richt. Dabei höre ich Ihre Geschichte auch zwi­schen den Zei­len gut an, damit das, was dann in die Zei­len kommt, bei Ihrer Ziel­gruppe auch ankommt. Authen­tisch, treff­si­cher und ziel­ori­en­tiert. Dar­auf kön­nen Sie sich verlassen.

Werbetexter und Konzepter
für praktisch olle

Mit mei­ner Exper­tise unter­stütze ich gleich­sam kleine wie große Unter­neh­men – vom Hand­werks­be­trieb bis zum Groß­kon­zern. Das ist die zweite gute Nach­richt. Ich bin Wer­be­tex­ter und Kon­zep­ter für prak­tisch olle. Drum: Wer sich in einer der nach­fol­gen­den Beschrei­bun­gen wie­der­erkennt, selbst wenn es nur zwi­schen den Zei­len ist, für den oder die steht fest: Ich bin der rich­tige Mann. Soviel zu den Regeln.

Texter und Konzepter für Werbung bis PR in Freilassing und Salzburg

Viel­leicht sind Sie …

Bauunternehmer

Werbetexter Salzburg für Bauunternehmer

Du bist Chef eines Bau­un­ter­neh­mens in Traun­stein. Der Hundert-Mann-Betrieb, den du mit eige­nen Hän­den auf­ge­baut hast, ist in einer Nische fest eta­bliert. Das macht ihn aus, des­halb seid ihr auf den Bau­stel­len der Region so erfolgreich. 

Apro­pos. Dass eure Web­seite auch einer Bau­stelle gleicht, da erzähle ich dir nichts Neues. So fan­tas­tisch ihr im wah­ren Leben seid, so aus­bau­fä­hig ist euer virtuelles.

Bis vor zwei Minu­ten kann­test du nie­man­den, mit dem du hier gezielt den Spa­ten anset­zen konn­test. Jemand, der sich in euch rein­denkt, alles in ein soli­des Fun­da­ment gießt und in Wer­be­texte umsetzt. Wie gesagt: bis vor zwei Minu­ten – Haaallooo!

Marketer

Werbetexter Salzburg für Marketer

In einem Salz­bur­ger Groß­kon­zern ver­ant­wor­ten Sie sämt­li­che Wer­be­maß­nah­men und Öffent­lich­keits­ar­beit. Ihre aktu­elle Kom­mu­ni­ka­ti­ons­li­nie erscheint Ihnen ziem­lich aus­ge­lutscht. Dass Sie die Bes­ten sind, weiß nun wirk­lich jeder. Des­halb suchen Sie nach neuen Ideen aus einem ande­ren Blickwinkel.

Vor­schlag vom Wer­be­tex­ter: Ein­fach 180 Grad um die eigene Achse gegen den Uhr­zei­ger dre­hen. Von dort sieht es schon sehr viel­ver­spre­chend aus. 

Wenn das der Geschäfts­füh­rung zu gewagt ist, blei­ben wir bei der Wir-sind-die-Besten-Nummer. Ich meine: Super­la­ti­ven ein­mal anders zu beschrei­ben, hat auch sei­nen Reiz.

Hoteliers
Werbetexter Salzburg für Hotel und Gastronomie

Sie füh­ren in Berch­tes­ga­den ein Land­ho­tel in zwei­ter Genera­tion. Als Ver­fech­ter der Über­zeu­gung, wonach das Gute so nahe liegt, bezie­hen Sie Ihre Lebens­mit­tel nur von Anbie­tern aus der Region. Sie sind halt geer­det, so soll es sein.

Gerade erst fei­erte Ihr Haus sein 50-jähriges Bestehen. Dem Anlass ent­spre­chend luden Sie zu einem gro­ßen Jubiläumsfest. 

In die­sem Augen­blick hal­ten Sie die Fest­schrift in Ihren Hän­den und sagen: „Wirk­lich schön hat er das g’macht, der Höll­ba­cher. Der fin­det die Worte für meine Gedan­ken, als wenn’s aus mir selbst käm’. [Anm.: Ich will ja nicht ange­ben, aber sowas sagt man mir öfter. Das ist quasi mein Mar­ken­kern als Wer­be­tex­ter.] 

Start-Upper
Werbetexter Salzburg für Startupper

Du bist dabei, mit einer inno­va­ti­ven Dienst­leis­tung oder Pro­dukt am Markt ordent­lich durch­zu­star­ten. Du hast reich­lich erfolg­rei­che Rück­mel­dung vom Markt, ein Spur­wech­sel auf höhere Ska­len steht an. Von Salz­burg, via Ber­lin nach New York,

Ein Bau­stein dei­ner wei­te­ren Erfolgs­story wird sein, eine Erzähl­form zu eta­blie­ren, die noch kla­rer und tie­fer ver­fängt, als deine aktuelle. 

Du hast schon man­ches sel­ber pro­biert, dabei aber die Fest­stel­lung gemacht, dass nichts Neues dabei raus­kommt, wenn man im eige­nen Saft zu lange brät. Du kannst dir sicher sein, dass dort, wo ich hin­lang, garan­tiert was Neues reinkommt.

Ingenieure
Werbetexter Salzburg für Ingenieure

Sie sind Inha­ber eines Inge­nieur­bü­ros in Mond­see. In Ihrem Metier sind Sie fach­lich stets auf der Höhe der Zeit. In Sachen Kom­mu­ni­ka­tion hin­ken Sie Ihren hohen Ansprü­chen hin­ter­her, denn Ihre Inno­va­ti­ons­kraft inves­tie­ren Sie ins Kerngeschäft.

Eine gene­relle Her­aus­for­de­rung in Ihrer Kom­mu­ni­ka­tion ist, dass Ihre Exper­tise nach viel kopf­las­ti­ger – also ratio­na­ler – Beschrei­bun­gen ver­langt und daher wenig emotionalisiert.

Ihr Pro­fil für einen geeig­ne­ten Wer­ber ist daher: rasche inhalt­li­che Auf­fas­sungs­gabe, gutes Ver­ständ­nis für Ihr Geschäfts­mo­dell und im Besitz der Fähig­keit, ratio­nale Inhalte nicht irra­tio­nal – aber den­noch anders zu ver­mit­teln. Sie suchen also mich.

Dienstleister
Werbetexter Salzburg für Friseure

Du betreibst einen adret­ten Fri­sör­sa­lon. Derer gibt es in Deutsch­land schlappe 80.000. Das war die schlechte Nach­richt. Denn das sind vier Mal mehr als Apo­the­ken, und das will was heißen.

Dein Frei­las­sin­ger Salon lebt von dei­ner Stamm­kund­schaft. Deine Web­seite betreibst du als dein per­sön­li­ches, digi­ta­les Schau­fens­ter. Ergo ist dir wich­tig, dass die Texte – auch jene im Wer­be­flyer – ehr­lich und authen­tisch sind. So dür­fen die Texte zwar gerne wer­bisch wir­ken, aber auf kei­nen Fall wer­bisch klin­gen. Wei du bist hoit so a Liabe, und des miassn d’Leit wissn!

P.S.: Sta­tis­tisch betrach­tet blei­ben für jeden deut­schen Fri­sör­sa­lon ein­tau­send Köpfe zur Behand­lung. Das war die gute Nachricht..

Wuss­ten Sie,
Wuss­ten Sie,

dass Wer­be­tex­ter auch nur mit Was­ser kochen? Gut, es kocht halt schon bei 20 Grad.

boarisch, prreussisch oder aus Salzburg/Österreich
@work

Bis Sie mich end­lich anru­fen, um mich mit einem fet­ten Auf­trag für meine Bemü­hun­gen zu beloh­nen, beschäf­tige ich mich der­weil mit mei­nen aktu­el­len, wich­ti­gen, span­nen­den, nicht mis­sen wol­len­den Pro­jek­ten als Wer­be­tex­ter, Sto­ry­tel­ler und Kon­zep­ter. Die da unter ande­rem wären:

Spe­zi­al­bau­ma­schi­nen braucht das Land.

Ein welt­weit agie­ren­der Her­stel­ler von Spezialbaumaschinen- und Fahr­zeu­gen ist dabei, einen sei­ner Busi­ness Units stär­ker in den Fokus zu neh­men. Gemein­sam mit ver­schie­de­nen Akteu­ren des Auf­trag­ge­bers ent­wickle ich eine wer­bisch gedachte Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­glei­tung auf Basis per­so­ni­fi­zier­ter Ziel­grup­pen. Ziel: Mehr Tiefe und Schärfe in den Botschaften. 

Lecker­nah­rung für Wuffs und Miaus

Wie gelingt es, ein im Aus­land erfolg­rei­ches Tier­nah­rungs­mit­tel auch hier­zu­lande zu eta­blie­ren? Natür­lich mit einer Kom­mu­ni­ka­tion, wel­che die Gege­ben­hei­ten am hie­si­gen Markt berück­sich­tigt. Übri­gens. Grund­sätz­lich hilft es, Pro­dukte, die ein Wer­ber bewirbt, auch selbst zu tes­ten. In die­sem Fall habe ich aber aus ver­ständ­li­chen Grün­den dar­auf verzichtet. 

Auch betagte Men­schen möch­ten per­fekt gepflegt sein.

Die Umstände, wie betagte Men­schen ihren Lebens­abend ver­brin­gen, ist gerade in Corona-Zeiten in den Blick­punkt gerückt. Ein Pfle­ge­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men stellt sich seit Jah­ren erfolg­reich den hohen Anfor­de­run­gen in die­sem Bereich. Wie genau es das macht, und was es von Wett­be­wer­bern unter­schei­det, das beschreibe ich auf ver­schie­dens­ten  Medien.

Lesen Sie außer­dem über:

Wortbildmarke Markus Höllbacher Salzburg Freilassing
Wenn

… Sie mir bis hier­her gefolgt sind oder du mir gefolgt bist, dann läuft die Sache erfah­rungs­ge­mäß nicht schlecht für mich. Wer jetzt aber noch immer nicht gewillt ist, mich vom Fleck weg als sei­nen Wer­be­tex­ter oder Kon­zep­ter zu enga­gie­ren, dem kann ich auch nicht hel­fen. Aber ein biss­chen was erzäh­len, das kann ich im Zwei­fel immer. Bitte fol­gen Sie mir.

1970

Es war der Pfingst­mon­tag im Jahre 1970 in Salz­burg. Gerade recht­zei­tig gebo­ren, um ein Stück hei­li­gen Geis­tes zu erha­schen, der an die­sem Wochen­ende aus­ge­gos­sen ward. Von der Spitze der deut­schen Single-Charts ächzt Fri­jid Pink in einem Hardrock-Cover von „House of the Rising Sun”. Wenn das kein unbrauch­ba­res Omen ist, denn das Haus der auf­ge­hen­den Sonne war ein Haus des Unter­gangs. Das steht so in der drit­ten Text­zeile. Aber mit mir per­sön­lich hat das ohne­hin nichts zu tun.

Es war Flower Power, wie schön, aber das trug sich nur jen­seits mei­nes Wahr­neh­mungs­ho­ri­zonts zu. Wie wohl eine psy­che­de­lisch wir­kende Tapete irgend­wann auch bei uns zu Hause eine Wohn­zim­mer­wand schmückte. Mehr erin­nere ich mich an Chris­tian Anders, einem gebür­ti­gen Stei­rer, der gesang­lich von einem Zug unter­rich­tete, der nach Nir­gendwo fuhr.

1975

Aus die­ser Zeit ist mir auch ein Mann namens Jan-Gert Hage­meyer beson­ders ver­traut. Er mimte den Persil-Erklärer, von des­sen Publi­kum er sich all­abend­lich mit den Wor­ten „Per­sil, da weiß man, was man hat. Guten Abend!“ verabschiedete.

Wenn ich als Kind Hage­meyer reden hörte, bekam ich eine Ahnung davon, wie sich abso­lute Wahr­heit anhö­ren musste. Er ver­mochte, meine Welt für 30 Sekun­den heil zu machen. Eine Art Ersatz­va­ter. Gro­ßes Kino. „Da weiß man, was man hat.“ Ein Satz für die Wer­bee­wig­keit, obwohl die Wer­be­tex­ter mit zwei Inde­fi­nitpro­no­men schlampten.

1980

Wir gehen ein paar Jahre wei­ter und sehen einen gestähl­ten Kör­per am Ufer eines Flus­ses, inmit­ten der Berge. Der Mor­gen­tau zieht über das Moos. Ein Mann macht sich von sei­ner Berg­hütte auf, beglei­tet allein von sei­nem Hund. Aus dem Off hörst du eine tiefe Erzäh­ler­stimme aus­rich­ten: „Sag dem Aben­teuer, dass ich komme. Das ist die Stunde, wo der Mann auf­bricht, in das große Aben­teuer Weite“. Wow. Wer­bung ging ab da völ­lig anders. Von nun an hat­ten Wer­be­tex­ter rich­tig Spaß. Erzäh­len statt Erklä­ren. Soviel Pathos für ein After­shave, wer hätte das gedacht. Auch Frauen wur­den auf der Suche nach einem neuen Lebens­ge­fühl adäquat bedient. Sie beka­men ein Haar­sham­poo: „Schö­nes Haar ist dir gege­ben, lass es leben, mit Gard“, heißt es da. Eine Hymne aufs Haar, auf­ge­setzt auf den Abba-Hit „Move On“. Die Haare wall­ten gewal­tig in einem Spot voll jun­ger, moder­ner Frauen. Es war eine Zeit, als sie ihre Rolle hin­term Herd auf­ga­ben, und die Män­ner ihre hin­ter den Gril­lern einnahmen.

Auch der Hage­meyer war noch am Werk, im Spät­herbst sei­ner Persil-Karriere. Jetzt been­det er sei­nen Vor­trag mit: „Da weiß man, was man mehr hat.“ Schade. War dann halt doch nicht für die Ewigkeit.

1984

Alles war gut, der Kalte Krieg noch voll im Gange, die Wirt­schaft ver­langte nach mehr Fern­seh­wer­be­zeit. Bekom­men haben wir das Pri­vat­fern­se­hen. Es kam nicht allein, die wer­be­re­le­vante Ziel­gruppe wurde mit ein­ge­führt. Män­ner und Frauen zwi­schen 14 und 49 Jah­ren. Eine Schub­lade so groß wie die halbe Welt. Den­noch. Der Zeit­punkt konnte nicht bes­ser für mich sein. Da mitt­ler­weile 14 Len­zen mei­nen Buckel geformt hat­ten, und ein zar­ter Flaum meine Ober­lippe zierte, war ich gleich von Anfang an dabei. Ich war wer­be­re­le­vant. Was für ein Aufstieg.

Bald schon lernte ich die Schat­ten­sei­ten die­ser Ehre ken­nen. Ich erfuhr, wie erbärm­lich es mit­un­ter sein konnte, Ziel­gruppe zu sein. Mit nack­ten Brüs­ten gekö­dert, fasste ich kon­se­quent die Höchst­strafe aus. Zwölf Minu­ten Wer­bung schauen pro Stunde. 24/7. Ich hatte nichts ande­res verdient.

Den­noch, es war die Zeit des Erwach­sen­wer­dens, des Auf­bruchs und der Ori­en­tie­rung. Es traf sich gut, dass ich – als rele­vante Ziel­gruppe – als einer der Ers­ten erfuhr: Ich müsse nur jung, reich, schön und klug sein, und die Welt liege mir zu Füßen. 25 Pro­zent der Welt gehör­ten damals also mir.

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1990

Zu mei­nem zwan­zigs­ten Geburts­tag unter­zeich­nen Theo Wai­gel und Wal­ter Rom­berg den Deutsch-Deutschen Staats­ver­trag zur Bil­dung einer Wirtschafts‑, Sozial- und Wäh­rungs­union. Etwas Span­nen­de­res pas­sierte an dem Tag nicht, andern­falls stünde es hier. Immer­hin. Ein paar Monate zuvor wird Nel­son Man­dela aus der Haft ent­las­sen, im Juli betrau­ern die Öster­rei­cher das Able­ben des legen­dä­ren Alt­kanz­lers Bruno Kreisky.

BAP schafft es mit „X für ’e U“ an die Spitze der Album-Charts wäh­rend Hugo Egon Bal­der beginnt, sich mit „Tutti-Frutti“ zur Legende zu machen. Doch das wird bald kei­nen mehr inter­es­sie­ren. Denn 1993 wird das World Wide Web der Öffent­lich­keit frei­ge­ge­ben, mit unge­ahn­ten Fol­gen. Eine schreibt gerade zu Ihnen. Der Bedarf an Wer­be­tex­tern stieg expo­nen­ti­ell, die Nach­frage hatte mich damals jedoch noch nicht erreicht.

1994

Lange blieb ich vom welt­wei­ten Netz ver­schont. Ich war jung und hatte kein Geld. Das lag ver­mut­lich daran, dass ich mein Erwirt­schaf­te­tes lie­ber im Rah­men Sinn-befreiter Unter­hal­tun­gen an den The­ken mei­ner Stamm­knei­pen inves­tierte. Was der Mann zum Leben brauchte, erfuhr ich dort aus ers­ter Hand, weni­ger durch Medi­en­kon­sum. Zum Bei­spiel die Nokia-Banane, oder spä­ter den Com­mu­ni­ca­tor. Pre­miere, das Pri­vat­fern­se­hen ohne Wer­bung, gab es gegen Bezah­lung dann auch.

Das Inter­net zierte sich eine Weile, bis es sich einer brei­te­ren Masse ernst­haft antrug. Es tat dies schließ­lich in Form von Boris Becker und dem „Bin ich drin?“. Das war 1999. Gerade 18 Pro­zent der Haus­halte waren damals online. Dann woll­ten alle Boris Becker ken­nen­ler­nen, oder zumin­dest so viel Spaß haben wie er. Für Wer­be­tex­ter und andere Wer­be­pro­fes­sio­nis­ten begann eine große Zeit. Denn bald woll­ten zahl­lose Web­sei­ten mit Con­tent gefüllt werden.

2000

Doch erst­mal platze die Dotcom-Blase und ver­nich­tete eine Menge Geld, bevor das Inter­net von der ande­ren Seite um die Ecke kam. Dem Web 2.0. Inter­net zum Mit­ma­chen. Nicht nur schauen, son­dern zei­gen. Friends­ter, MyS­pace, Face­book, Flickr – der Rest ist Geschichte und Gegenwart.

Irgend­wann wur­den damit jeder zu sei­nem eige­nen Medi­en­haus. Und bald auch zu sei­nem eige­nen Wer­be­tex­ter. Das Niveau ver­flachte merk­lich. Die Reich­weite ist zwar im Ein­zel­nen meist über­schau­bar, aber vier mal eins sind auch schon mal vier. Die Masse machts. Seine Freunde mit zehn Zehen vor der unter­ge­hen­den Sonne zu beglü­cken, läuft. 35 Likes. Der neue Gril­ler mit dem bren­nen­den Ehe­gat­ten ging sogar viral. Das Video, mit dem Feu­er­wehr­mann und der Ehe­gat­tin ist übri­gens in einer WhatsApp-Gruppe wie­der aufgetaucht.

Die sozia­len Medien sagen Danke für den Con­tent und wer­ten ihn mit Spon­so­rings auf. So wird man reich. Chapeau.

2007

Die seit Lan­gem letzte große Neu­ig­keit lie­ferte in mei­nen Augen die Geburt des Smart­pho­nes. Schlecht auf­ge­löste Fotos vom Com­mu­ni­ca­tor zu ver­schi­cken war ges­tern und Nokia wurde zum tra­gi­schen Bei­spiel, wie schnell man von der Zeit über­holt wer­den kann.

Zwei Jahre hielt ich den Druck stand, dann erwarb auch ich – als einer der letz­ten in mei­nem Bekann­ten­kreis – ein iPhone. Für einen Wer­be­tex­ter reich­lich spät, aber immer­hin. Seit­her gehört es auch zu mei­nem All­tag, in zwölf Zoll zu den­ken. Mal hori­zon­tal, mal ver­ti­kal gedreht. Mit dem stän­di­gen Gefühl, mit dem neu­es­ten iPhone das jüngste alte gekauft zu haben.

Zur Beloh­nung darf ich jetzt 100 mal pro Tag drauf­schaun, Bei­träge liken, Threads kom­men­tie­ren, Images pos­ten und dabei in Echt­zeit meine Unschuld ver­lie­ren. Da schwinge ich, wie wir alle, in die glei­che Flut an Rei­zen ein, schiebe eigene hin­ter­her und wun­dere mich, dass mir so viele andere entgegenkommen.

Wortbildmarke Markus Höllbacher Salzburg Freilassing

Abge­se­hen von Frei­las­sing und Salz­burg rücke ich als Wer­be­tex­ter und Kon­zep­ter an fol­gende Orte für Sie aus:

Ainring, Altötting, Anger, Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Bischofswiesen, Burghausen, Eugendorf, Hallein, Henndorf, Laufen, Mondsee, Oberndorf, Piding, Seekirchen, Straßwalchen, Teisendorf, Thalgau, Tittmoning, Traunstein, Waging am See etc.

Sollte sich Ihr unter­neh­me­ri­sches Zuhause nicht in die­ser Aus­zäh­lung befin­den, komme ich sehr wahr­schein­lich trotz­dem zu Ihnen.

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