MARKUS HÖLLBACHER

Mac, Monitor, Hut
Titelbild Markus Höllbacher Smart

Markus Höllbacher

Werbetexter
Storyteller
Konzepter

Salzburg | Freilassing

Markus Höllbacher   WERBETEXTER | STORYTELLER | KONZEPTER   Freilassing | Salzburg

Das Wichtigste zuerst

Nach gängiger Expertenmeinung entscheiden die nächsten zwei Sekunden, ob du (oder Sie) auf meiner Webseite bleibst oder abspringst.
EINUNDZWANZIG, ZWEIUNDZWANZIG.
Noch da? Klar.

Nach gängiger Expertenmeinung entscheiden die nächsten zwei Sekunden, ob du (oder Sie) auf meiner Webseite bleibst oder abspringst.
EINUNDZWANZIG, ZWEIUNDZWANZIG.
Noch da? Klar.

Ich weiß nicht, wer Sie sind oder wer du bist. Sehr wahrscheinlich aber jemand mit Bedarf an treffsicheren Texten für Webseiten, Prospekte, Broschüren, PR-Maßnahmen oder anderem Zeugs, wofür man Worte braucht. Zum Beispiel für ein durchdachtes Kampagnenkonzept oder ähnliches. Die erste gute Nachricht ist: Ich bin der WERBETEXTER FÜR PRAKTISCH OIS.

 

Vom Restaurant bis zum Großkonzern bediene ich sehr unterschiedliche Zielgruppen. Das ist die zweite gute Nachricht. Ich bin WERBETEXTER FÜR PRAKTISCH JEDEN. Drum: Wer sich in einer der nachfolgenden Beschreibungen wiedererkennt, und wenn es nur zwischen den Zeilen ist, für den oder die steht fest: Ich bin der richtige Mann. So viel zu den Regeln.

Werbetexter für
BAUUNTERNEHMER

Baustahl

Du bist Chefs eines Bauunternehmens und beschäftigst knapp 100 Mitarbeiter. Dein Betrieb hat sich in einer Nische erfolgreich etabliert. Um welche es sich handelt, lasse ich an dieser Stelle unerwähnt. Ich mache hier nämlich Werbung für mich, und nicht für dich.

Dass eure Webseite eine Baustelle ist, da erzähle ich dir nichts neues. Um den Content hat sich schon lange keiner mehr so richtig gekümmert.

Bis vor zwei Minuten kanntest du niemanden, mit dem du den Spaten ansetzen konntest. Der sich in euch reindenkt und ein rotes Seil spinnt. Wie gesagt: bis vor zwei Minuten – Hallo!

Werbetexter für
MARKETER

Höllbacher vor Bürokomplex

In einem Großunternehmen verantworten Sie die Werbemaßnahmen und Ihre PR. Ihre aktuelle Kommunikationslinie hängt Ihnen schon zum Hals raus. Dass Sie die Besten sind, weiß nun wirklich jeder. Deshalb suchen Sie nach neuen Ideen aus einem anderen Blickwinkel. 

Vorschlag. Einfach 180 Grad um die eigene Achse gegen den Uhrzeiger drehen. Von dort sieht es schon sehr vielversprechend aus. Wenn das der Geschäftsführung zu gewagt ist, bleiben wir bei der Wir-sind-die Besten-Nummer. Bei Chefs kommt das immer gut an. 

Werbetexter für HAIRSTYLISTEN

Höllbacher vor Haarbürste

Du betreibst einen Frisörsalon. Derer gibt es in Deutschland schlappe 80.000. Das sind vier Mal mehr als Apotheken, und das will was heißen.

Dein Salon lebt von seiner Stammkundschaft. Deine Webseite betreibst du als digitales Schaufenster. Ergo ist dir wichtig, dass alles authentisch und persönlich wirkt. Wei du bist hoit so a Liabe, und des miaasn d‘Leit wissn! 

Die Geschichte hätte ich auch über eine Autowerkstatt oder Tischlerei erzählen können. Aber ihr seid halt keine 80.000.

Werbetexter für
HOTELIERS

Werbetexter für Hotel und Gastronomie

Sie führen ein Landhotel in zweiter Generation. Als Verfechter der Überzeugung, wonach das Gute so nahe liegt, beziehen Sie Ihre Lebensmittel nur von Anbietern aus der Region. Sie sind halt geerdet.

Gerade erst feierte Ihr Familienunternehmen sein 50-jähriges Bestehen. In diesem Augenblick halten Sie die Festschrift in der Hand und sagen: „Wirklich schön hat er das g’macht, der Höllbacher. Der findet die Worte für meine Gedanken, als wenn‘s aus mir selbst käm.“ (Anmerkung: Auf Anfrage besorg ich das schriftlich.)

DIES, DAS UND ER

Wissenswertes über Werbung, meine Arbeit und mich

Bildmarke Markus Höllbacher

SEO braucht Content,
Content braucht Text.

Suchmaschinen sind hungrig nach qualifizierten Content.

Bildmarke Markus Höllbacher

Ein Werbetext muss verkaufen.
Ganz einfach.

Erfahren Sie, worauf es beim Werbetexten wirklich ankommt.

Bildmarke Markus Höllbacher

Fragensteller,
Handwerker und Empathiker

Warum ich der richtige Mann bin, kann man hier nachlesen.

Bildmarke Markus Höllbacher

Wenn der Buckelwahl
beim Nachbarn strandet.

PR-Arbeit ist anstrengend,
aber es wirkt.

Bildmarke Markus Höllbacher

Die Renaissance
des geschriebenen Wortes

Alles hat seine Zeit. Auch das geschriebene Wort.

Bildmarke Markus Höllbacher

Werbekonzepte
vom Höllbacher

Am liebsten denke ich mir die Dinge von vorne durch aus.

Wenn ...

… Sie mir bis hierher gefolgt sind oder du mir gefolgt bist, dann ist eine Menge geschafft. Wer jetzt noch nicht gewillt ist, mich vom Fleck weg zu engagieren, dem kann ich auch nicht helfen. Aber ein bisschen was erzählen, das kann ich immer. 

… Sie mir bis hierher gefolgt sind oder du mir gefolgt bist, dann ist eine Menge geschafft. Wer jetzt noch nicht gewillt ist, mich vom Fleck weg zu engagieren, dem kann ich auch nicht helfen. Aber ein bisschen was erzählen, das kann ich immer. 

1970

Es war der Pfingstmontag im Jahre 1970. Gerade rechtzeitig geboren, um ein Stück heiligen Geistes zu erhaschen, der an diesem Wochenende ausgegossen ward. Von der Spitze der deutschen Single-Charts ächzt Frijid Pink in einem Hardrock-Cover von „House of the Rising Sun”. Wenn das kein unbrauchbares Omen ist, bin ich geneigt zu denken, denn das Haus der aufgehenden Sonne war ein Haus des Untergangs. Das steht so in der dritten Textzeile. Aber mit mir persönlich hat das natürlich nichts zu tun.

Es war Flower Power, wie schön, aber das trug sich nur jenseits meines Wahrnehmungshorizonts zu. Wie wohl eine psychedelisch wirkende Tapete irgendwann auch bei uns zu Hause eine Wohnzimmerwand schmückte. Mehr erinnere ich mich an Christian Anders, einem gebürtigen Steirer, der gesanglich von einem Zug unterrichtete, der nach Nirgendwo fuhr.

1975

Aus dieser Zeit ist mir auch ein Mann namens Jan-Gert Hagemeyer besonders vertraut. Er mimte den Persil-Erklärer, von dessen Publikum er sich allabendlich mit den Worten „Persil, da weiß man, was man hat. Guten Abend!“ verabschiedete.

Wenn ich als Kind Hagemeyer reden hörte, bekam ich eine Ahnung davon, wie sich absolute Wahrheit anhören musste. Er vermochte, meine Welt für 30 Sekunden heil zu machen. Eine Art Ersatzvater. Großes Kino. „Da weiß man, was man hat.“ Ein Satz für die Werbeewigkeit, obwohl die Texter mit zwei Indefinitpronomen schlampten.

1979

Wir gehen ein paar Jahre weiter und sehen einen gestählte Körper am Ufer eines Flusses, inmitten der Berge. Der Morgentau zieht über das Moos. Ein Mann macht sich von seiner Berghütte auf, begleitet allein von seinem Hund. Aus dem Off hörst du eine tiefe Erzählerstimme ausrichten: „Sag dem Abenteuer, dass ich komme. Das ist die Stunde, wo der Mann aufbricht, in das große Abenteuer Weite“. Wow. Ein glorreiches Beispiel dafür, wie das Erzählen das Erklären abzulösen beginnt. Soviel Pathos für ein Aftershave, wer hätte das gedacht. Auch Frauen wurden auf der Suche nach einem neuen Lebensgefühl adäquat bedient. Sie bekamen ein Haarshampoo: „Schönes Haar ist dir gegeben, lass es leben, mit Gard“, heißt es da. Eine Hymne aufs Haar, aufgesetzt auf den Abba-Hit „Move On“. Die Haare wallten gewaltig in einem Spot voll junger, moderner Frauen. Es war eine Zeit, als sie ihre Rolle hinterm Herd aufgaben, und die Männer ihre hinter den Grillern einnahmen.

Auch der Hagemeyer war noch am Werk, im Spätherbst seiner Persil-Karriere. Jetzt beendet er seinen Vortrag mit: „Da weiß man, was man mehr hat.“ Schade. War dann halt doch nicht für die Ewigkeit.

 

1984

Alles war gut, der Kalte Krieg noch voll im Gange, die Wirtschaft verlangte nach mehr Fernsehwerbezeit. Bekommen haben wir das Privatfernsehen. Es kam nicht allein, die werberelevante Zielgruppe wurde mit eingeführt. Männer und Frauen zwischen 14 und 49 Jahren. Eine Schublade so groß wie die halbe Welt. Dennoch. Der Zeitpunkt konnte nicht besser für mich sein. Da mittlerweile 14 Lenzen meinen Buckel geformt hatten, und ein zarter Flaum meine Oberlippe zierte, war ich gleich von Anfang an dabei. Ich war werberelevant. Was für ein Aufstieg.

Bald schon lernte ich die Schattenseiten dieser Ehre kennen. Ich erfuhr, wie erbärmlich es mitunter sein konnte, Zielgruppe zu sein. Mit nackten Brüsten geködert, fasste ich konsequent die Höchststrafe aus. Zwölf Minuten Werbung schauen pro Stunde. 24/7. Ich hatte nichts anderes verdient.

Dennoch, es war die Zeit des Erwachsenwerdens, des Aufbruchs und der Orientierung. Es traf sich gut, dass ich – als relevante Zielgruppe – als einer der Ersten erfuhr: Ich müsse nur jung, reich, schön und klug sein, und die Welt liege mir zu Füßen. 25 Prozent der Welt gehörten damals also mir.

1990

Zu meinem zwanzigsten Geburtstag unterzeichnen Theo Waigel und Walter Romberg den Deutsch-Deutschen Staatsvertrag zur Bildung einer Wirtschafts-, Sozial- und Währungsunion. Etwas Spannenderes passierte an dem Tag nicht, andernfalls stünde es hier. Immerhin. Ein paar Monate zuvor wird Nelson Mandela aus der Haft entlassen, im Juli betrauern die Österreicher das Ableben des legendären Altkanzlers Bruno Kreisky.

BAP schafft es mit „X für ’e U“ an die Spitze der Album-Charts während Hugo Egon Balder beginnt, sich mit „Tutti-Frutti“ zur Legende zu machen. Doch das wird bald keinen mehr interessieren. Denn 1993 wird das Worl Web Web der Öffentlichkeit freigegeben, mit ungeahnten Folgen. Eine schreibt gerade zu Ihnen.

 

dazwischen

Lange blieb ich von weltweiten Netz verschont. Ich war jung und hatte kein Geld. Das lag vermutlich daran, dass ich mein Erwirtschaftetes lieber im Rahmen Sinn-befreiter Unterhaltungen an den Theken meiner Stammkneipen investierte. Was der Mann zum Leben brauchte, erfuhr ich dort aus erster Hand, weniger durch Medienkonsum. Zum Beispiel die Nokia-Banane, oder später den Communicator. Premiere, das Privatfernsehen ohne Werbung, gab es gegen Bezahlung dann auch.

Das Internet zierte sich eine Weile, bis es sich einer breiteren Masse ernsthaft antrug. Es tat dies schließlich in Form von Boris Becker und dem „Bin ich drin?“. Das war 1999. Gerade 18 Prozent der Haushalte waren damals online. Dann wollten alle Boris Becker kennenlernen, oder zumindest so viel Spaß haben wie er.

 

2000

Doch erstmal platze die Dotcom-Blase und vernichtete eine Menge Geld, bevor das Internet von der anderen Seite um die Ecke kam. Dem Web 2.0. Internet zum Mitmachen. Nicht nur schauen, sondern zeigen. Friendster, MySpace, Facebook, Flickr – der Rest ist Geschichte und Gegenwart.

Irgendwann wurden damit jeder zu seinem eigenen Medienhaus. Die Reichweite von uns Vertretern der Mehrheit ist zwar im Einzelnen überschaubar, aber viermal eins sind auch schon mal vier. Die Masse machts. Seine Freunde mit zehn Zehen vor der untergehenden Sonne zu beglücken, läuft. 35 Likes. Der neue Griller mit dem brennenden Ehegatten ging sogar viral. Das Video, mit dem Feuerwehrmann und der Ehegattin ist übrigens in einer WhatsApp-Gruppe wieder aufgetaucht.

Die sozialen Medien sagen Danke für den Content und werten ihn mit Sponsorings auf. So wird man reich. Chapeau.

2007

Die seit Langem letzte große Neuigkeit lieferte in meinen Augen die Geburt des Smartphones. Schlecht aufgelöste Fotos vom Communicator zu verschicken war gestern und Nokia wurde zum tragischen Beispiel, wie schnell man von der Zeit überholt werden kann.

Zwei Jahre hielt ich den Druck stand, dann erwarb auch ich – als einer der letzten in meinem Bekanntenkreis – ein iPhone. Seither gehört es auch zu meinem Alltag, in 12“ zu denken, mal horizontal, mal vertikal gedreht. Mit dem ständigen Gefühl, mit dem neuesten iPhone das jüngste alte gekauft zu haben.

Zur Belohnung darf ich jetzt 100 mal pro Tag in mein Smarthphone schauen, Beiträge liken, Threads kommentieren, Images posten und dabei in Echtzeit meine Unschuld verlieren. Da schwingen wir alle in die gleiche Flut an Reizen ein, schieben eigene hinterher und wundern uns, dass uns so viele Andere entgegenkommen. Ich meine: an irgendeiner Stelle muss es ja rauskommen.

 

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An diese Orte rück’ ich für Sie aus.

Ainring, Altötting, Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Burghausen, Eugendorf, Hallein, Henndorf, Laufen, Mondsee, Oberndorf, Piding, Salzburg, Seekirchen, Straßwalchen, Teisendorf, Thalgau, Tittmoning, Traunstein, Waging am See etc.

Sollte sich Ihr unternehmerisches Zuhause nicht in dieser Auszählung befinden, komme ich sehr wahrscheinlich trotzdem zu Ihnen.

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