Wortbildmarke Markus Höllbacher Salzburg Freilassing

Gewiefte Werbekonzepte vom Höllbacher

Wahr­haft gute Wer­be­tex­ter, gerne auch Copy­wri­ter genannt, sind mehr als Wort­vir­tuo­sen. Sie ent­wi­ckeln Kon­zepte für ein­zelne Wer­be­mit­tel, für kom­plexe Kam­pa­gnen oder für die umfas­sende Markt­kom­mu­ni­ka­tion von Unter­neh­men an sich. Gut, nicht jeder Tex­ter kann das. Das setzt Erfah­rung vor­aus, das über den eige­nen fach­li­chen Wir­kungs­be­reich hin­aus­geht. Fer­ner erfor­dert das ein Talent, Geschäfts­mo­delle schnell zu ver­ste­hen und die Schnitt­punkte zwi­schen Pro­duct, Price, Pro­mo­tion und Place (den vier klas­si­schen Marketings-Ps) ziel­si­cher zu erkennen.

ÜBER DAS STORYTELLING ZUM KONZEPT

Doch warum sind aus­ge­rech­net Wer­be­tex­ter beson­ders geeig­net, kon­zep­tio­nelle Grund­la­gen zu schaf­fen? Das ergibt sich aus dem Work­flow. Denn wir­kungs­mäch­tige Texte bauen auf ein Sto­ry­tel­ling auf, das wie­derum einer kla­ren Dra­ma­tur­gie folgt. Bereits beim Auf­bau des Sto­ry­tel­lings denkt der Tex­ter dar­über nach, über wel­che Wer­be­mit­tel oder kon­krete Wer­be­maß­nah­men er eine Geschichte am bes­ten erzählt. Beim Tex­ten ent­ste­hen unwei­ger­lich Bil­der im Kopf, die Spe­zia­lis­ten wie Foto­gra­fen, Gra­fi­ker, Medi­en­ge­stal­ter oder Wer­be­fil­mer hand­werk­lich umset­zen. Oft ist es dann der Art-Director, der das Zusam­men­spiel aller Kom­po­nen­ten orchestriert.

UND NUN ZUR WIRKLICHKEIT

Meine Erfah­rung ist die, dass diese Vor­ge­hens­weise lei­der nicht den Stan­dard beschreibt. Die Regel ist eher, dass ich als Tex­ter enga­giert werde, nach­dem ein visu­el­les Sto­ry­tel­ling bereits steht. Das Lay­out ist gesetzt und war­tet dar­auf, durch Text ergänzt zu wer­den. Dabei stellt sich nicht sel­ten her­aus, das wich­tige Fra­gen im Vor­feld gar nicht erst gestellt wur­den. Ergo feh­len die Ant­wor­ten, die für ein maxi­ma­les Ergeb­nis eines text­li­chen Inhal­tes von essen­zi­el­ler Bedeu­tung sind. In sol­chen Fäl­len tritt Plan B in Kraft, der da lau­tet: Ret­ten, was zu ret­ten ist. Weni­ger in dra­ma­tur­gi­schen Abläu­fen den­ken, son­dern Inhalte ent­wi­ckeln, die sich in das große Ganze har­mo­nisch ein­fü­gen. Ich will an die­ser Stelle nicht bestrei­ten, dass Druck­ma­schi­nen über die­sen Weg auch schon viele erfolg­rei­che Wer­be­mit­tel aus­spuckt haben. Nichts ist abso­lut, in der Kom­mu­ni­ka­tion schon gar nicht. Aber – so sage ich gern – „zaach is des schon“.