ELF+1


NEIN, Sie müssen das nicht alles lesen. Vielleicht gehen Sie besser einen Kaffee trinken.

 


SO WERDEN NEUE HÜTE GEMACHT.

Treffsichere Texte für Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit kann ich mir nicht aus dem Hut zaubern, sondern sind das Ergebnis einer strukturierten Herangehensweise und harter Arbeit. Und ganz wichtig: Spaß an der Sache. Sie und ich arbeiten an einem gemeinsamen Entstehungsprozess. Für das Grobe sind Sie zuständig, das Feine bringe ich.

Das nachfolgende Schema ist nicht statisch zu verstehen, es dient zur Illustration.

 


  1. Meine erste Aufgabe ist, Sie und Ihr Geschäftsmodell verstehen zu lernen. Die Basis hierfür legen wir in einem ausführlichen Gespräch. Fakten helfen genauso wie Ihre subjektiven Ansichten. Ich finde mich grundsätzlich leicht zurecht, mich in Menschen und wirtschaftliche Zusammenhänge hineinzudenken. Ich beobachte geübt und höre zwischen den Zeilen gut.

  2. Sie erklären mir Ihre Produkte oder Dienstleistungen. Dabei brauche ich nicht jedes Detail zu verstehen. Wichtig ist viel mehr, was Sie besser machen als Ihre Wettbewerber. Wir reden hier von Ihren USPs. Also von den Gründen, warum jemand bei Ihnen Kunde bleibt oder wird. Es ist ratsam, jegliche Brille, sei sie rosa oder grau, abzunehmen. Eine realistische Stärken-Schwächen-Gegenüberstellung liefert uns wichtige Erkenntnisse, wo wir in der Kommunikation später ansetzen.

  3. Wir hinterfragen, wie Sie bisher kommuniziert haben. Was hat sich bewährt, was ging ins Leere?

  4. Wir machen fest, welche Werbemittel zu welchem Zeitpunkt verfügbar sein sollen. Ergänzend überlegen wir, wie und wo Sie diese Werbemittel platzieren. Der Prospekt in einem Direktmailing braucht andere Reize, als ein Prospekt, den Sie auf einer Messe verteilen. Je konkreter, desto effektiver. Der berüchtigte Eier legende Wollmilchsau-Folder, der erfolgreich verkauft, existiert nur als Wunschvorstellung.

  5. Nun nehmen wir uns Ihre Wettbewerber vor. Bestimmt möchten Sie sich von denen in der Kommunikation unterscheiden. Ich erhalte eine Liste jener, die für meine Arbeit maßgeblich sind. Über deren Webseiten finde ich heraus, wie sie in Sachen Kommunikation ticken.

  6. Auf Basis der bisherigen Schritte skizziere ich ein Storytelling. Bitte erwarten Sie nicht zu viel. Dieses Storytelling kann lediglich aus einem einzigen Satz bestehen. Meiner lautet zum Beispiel so: Verkaufsorientierter Werbetexter im Selbstversuch.

  7. Ich nehme an, dass wir uns im Verlauf der bisherigen Vorbereitungen darauf verständigt haben, uns auf möglichst wenige Kernzielgruppen zu fokussieren. Auch die Konzentration auf wenige USPs bietet viel mehr gestalterischen Spielraum, anstatt sich in der Breite zu verlieren. Die Formel “Weniger-ist-mehr!” ist selten so treffend.


  8. Erst jetzt beginnt das eigentliche Textschöpfen. Während Sie sich jetzt entspannt zurücklehnen, konstruiere ich eine Rohversion. Dafür erstelle ich für jeden zu beschreibenden Bereich ein Texttemplate. Anhand der Rohversion überprüfen wir, ob die relevanten Inhalte ausreichend zur Geltung kommen, welche Teilaspekte stärker betont gehören.

  9. Sie geben die Rohversion mit oder ohne ergänzende Kommentare frei, jetzt feile ich an einer Sprache, die sich an der Kernzielgruppe orientiert. Diese Stilistik war in der Rohversion vielleicht schon unausgereift angedeutet. Ferner entwerfe ich Beispiele, sprachliche Akzente zu setzen, welche für Ihre Wiedererkennung prägend sind. Ob witzig, offensiv oder diskret: In jedem Fall werden sie in der Gesamtschau mit Ihrer Corporate Identity konvergieren.

  10. Das finale Ergebnis entsteht, in dem ich Ihre Werbetexte methodisch überarbeite. Sie erhalten Zwischenergebnisse, die sie jeweils kritisch hinterfragen. Die Kunst liegt jetzt allein darin, den richtigen Moment zu finden, um den finalen Punkt zu setzen.

  11. Ein Redaktionsbüro lektoriert sämtliche Texte.

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  12. Die einzelnen Text-Templates werden für die jeweiligen Medien mutiert. Denn ein Text für beispielsweise eine Broschüre ist anders aufgebaut als ein Text für die Website. Onlinetexte bedürfen einer besonderen Betrachtung hinsichtlich Meta Descriptions, Keywords etc.

→ ERNTE

→ KONTAKTFORMULAR

 

 

 

JA, GENAU SO WERDEN WERBETEXTE GEMACHT.

Zugegeben. Obige Beschreibung skizziert ein Idealbild, um am Ende ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Ein guter Werbetexter beherrscht auch die Kunst der Improvisation. Sollte ein Text jedoch nur den Zweck erfüllen sollen, leere Flächen in einem Layout zu belegen, so bin ich nicht der Richtige. Dafür habe ich schlicht keine Zeit.

 

Markus Höllbacher | Werbetexter | SEO Texter | Freilassing | Salzburg